Fristverkürzung

Führt die Auftraggeberin eine Beschaffung durch und plant sie bereits in diesem Zeitpunkt, die wiederkehrenden Leistungen später erneut zu beschaffen, kann sie die Angebotsfrist in den späteren Beschaffungen bis auf 24 Tage verkürzen. Voraussetzung ist, dass sie in der vorangehenden Ausschreibung darauf hingewiesen hat, dass sie die Fristen verkürzen wird. Diese Fristverkürzung rechtfertigt sich unter anderem, weil den Anbieterinnen Vereinfachungen bei der Erstellung ihrer Angebote entstehen. Eine Fristverkürzung kann auch gerechtfertigt sein, wenn die Auftraggeberin die Beschaffung im Voraus angekündigt hat. Die Vorankündigung muss zwar nicht alle, aber doch die wichtigsten Mindestangaben einer Ausschreibung enthalten. Sie darf nicht zu kurzfristig (mindestens ein Monat), aber auch nicht früher als ein Jahr vor der Ausschreibung erfolge.

Letzte Änderung 14.03.2016

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