Diese liegt vor, falls die Möglichkeit besteht, Vorteile zu erhalten, die ohne die starke Marktstellung und die damit verbundene Abhängigkeit der Verhandlungspartnerinnen nicht bestehen würden. Der Begriff der Marktmacht ist zwar auf private Gesellschaften zugeschnitten, umfasst aber (bei Erfüllung der kartellrechtlichen Voraussetzungen) auch die Marktüberlegenheit der öffentlichen Hand, was vor allem von Bedeutung ist, wenn letztere über Nachfragemacht verfügt.

Letzte Änderung 11.03.2016

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