Als Variante gilt ein Angebot, mit welchem das Ziel der Beschaffung auf andere Art als von der Auftraggeberin vorgesehen (sogenannter „Amtsvorschlag") erreicht werden kann. Eine Variante muss eine leistungsbezogene, inhaltliche Abweichung vom „Amtsvorschlag" beinhalten. Wählt die Anbieterin lediglich eine andere Preisart, so gilt dies nicht als Variante. Den Anbietern steht es frei, neben dem „Amtsvorschlag" eine Variante einzureichen. Die Vergabestelle kann in begründeten Ausnahmen diese Möglichkeit in der Ausschreibung beschränken oder ausschliessen. Ein Anbieter, der eine Variante einreichen will, hat immer auch einen „Amtsvorschlag" einzureichen. Ansonsten kann sein Angebot nicht berücksichtigt werden.

Letzte Änderung 11.03.2016

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